Beratung

Wir stehen Ihnen seit 25 Jahren mit einer persönlichen Beratung zur Seite

Das KWKCenter Neumann bietet Ihnen neben einer persönlichen Beratung vor Ort, eine fachliche Planung, kundenfreundliche Montage, sowie herausragenden Service. Der richtige Ansprechpartner hilft Ihnen von Anfang an und unterstützt Sie bei allen belangen.beratung-kwk-anlagen-bhkw-krefeld-düsseldorf

Kontinuierliche Schulungen unserer Mitarbeiter sind für uns selbstverständlich. Mit dem Besitz der höchstmöglichen Qualifikation, der “Gold-Karte” für den Dachs sowie offizieller KWKExpert der Firma Vaillant, kann Ihnen das Unternehmen KWKCenter Neumann den besten Service anbieten.

Für die erste Kontaktaufnahme bieten wir Ihnen ein Kontaktformular an.
Um Ihnen eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zukommen zu lassen, benötigen wir weitere Daten und Verbräuche Ihres Objektes. Dafür bieten wir Ihnen ein pdf-Dokument “Wirtschaftlichkeitsberechnung” an, welches Sie direkt ausfüllen und anschließend an uns zurück mailen oder faxen können.

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Die wichtigsten Fragen zur Wirtschaftlichkeit und Technik eines Dachs

BHKW oder KWK?

BHKW ist der Oberbegriff. Im Grunde ist es jedoch beides das selbe. BHKW steht für: Blockheizkraftwerk. KWK steht für: Kraft-Wärme-Kopplung.

Wie rechnet sich ein BHKW?

Den beim Heizen erzeugten Strom nutzen Sie zu einem Teil selber, dadurch bekommen Sie am Ende eines Jahres eine wesentlich geringere Stromrechnung von Ihrem Stromlieferanten. Nur der Strom, den Sie selber nicht nutzen können, wird in das Stromnetz eingespeist und wird nach einer gesetzlichen Regelung vergütet. Zusätzlich bekommen Sie für jede erzeugte Kilowattstunde einen sogenannten KWK-Bonus. Darüber hinaus ist der Brennstoff der verbrannt wird, von der Energiesteuer befreit. Die Erlöse bzw. Gutschriften aus der Stromproduktion und der Steuerbefreiung sind in der Regel so hoch, dass Sie einen großen Teil bzw. Ihre Aufwendungen für den Brennstoff zurückerwirtschaften können.

Was passiert mit dem erzeugten Strom?

Wenn das BHKW läuft, wird der selbst erzeugte Strom zuerst in Ihrem Haus verbraucht. Nur der überschüssige Strom wird verkauft. Hier haben Sie verschieden Möglichkeiten.

Rechnet sich das auch bei mir? Rechnet sich ein BHKW im Einfamilienhaus?

Ob sich ein BHKW rechnet, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten des Objektes und den zu erwartenden Fördermöglichkeiten ab. Es gibt verschiedene Anlagen, für jedes Objekt das passende Gerät. Der EcoPower 1.0 ist perfekt für ein kleines Einfamilien- oder Reihenhaus, wobei der Dachs sich schon für Freistehende und/oder große Einfamilienhäuser rechnet.

Müssen die Stadtwerke den Strom kaufen?

Ja. Bereits seit 1936 ist das gesetzlich geregelt. Nur über die Höhe der Rückspeisevergütung war man sich lange uneins.

Wie hoch ist die Rückspeisevergütung?

Die Rückspeisevergütung wird durch die KWKGesetzgebung geregelt. Das heißt im Einzelnen: Sie bekommen einen Grundbetrag von 5,41 Cent für jede erzeugte Kilowattstunde, d.h. auch wenn Sie den Strom selber verbrauchen. Zusätzlich bezahlt Ihnen Ihr Stromversorger die „vermiedene Netznutzung“ in Höhe von ca. 0,5 ct. – ca. 2,0 ct. pro kWh. Der dritte Bestandteil der Rückspeisevergütung ist der sog. „marktübliche Strompreis“. Dieser wird quartalsmäßig an der Strombörse in Leipzig (siehe www.eex.com) ermittelt. Er folgt der Strompreisentwicklung und ist in den letzen 4 Jahren um ca. 200 % gestiegen. Wenn man alle Bestandteile der Rückspeisevergütung addiert, kommt man auf eine Vergütung in Höhe von ca. 11 – ca. 12,5 ct. pro kWh.

Wird ein BHKW gefördert?

Ja. Zum einen fördert das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit einem Zuschuss hocheffiziente KWK-Anlagen sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite, zum anderen bekommen Sie die so genannte Energiesteuer auf Ihr verbranntes Heizöl bzw. Erdgas wieder zurück. Beachten Sie außerdem die regionalen Förderprogramme. NRW bietet zur Zeit einen Zuschuss mit dem Programm progress.nrw.

Wie hoch ist die Öko- / Mineralölsteuer?

Erdgas: 5,5 ct/m³ Heizöl: 6,14 ct/Liter Flüssiggas: 6,06 ct/Kg Sie bekommen dieses Geld am Ende eines Jahres von Ihrem zuständigen Hauptzollamt zurück.

Was ist wenn die Energiesteuerbefreiung einmal weg fällt?

Nicht nur ein BHKW ist von dieser Steuer befreit, eigentlich jedes Kraftwerk, in dem Strom und Wärme sinnvoll genutzt werden. Das bedeutet auch die gr0ßen Energieversorger profitieren von dieser Steuerbefreiung. Würde diese jetzt wegfallen, wären die Energieversorger gezwungen die Strompreise anzuheben. Davon profitieren die KWK-Betreiber, welche ihren selbsterzeugten Strom wiederum höherpreisig an die EVU´s verkaufen können.

Was passiert wenn Heizöl / Erdgas teurer werden?

Wenn Sie eine Heizung haben, die nicht nur Wärme erzeugt, sondern auch Strom, ist das kein Problem. Werden Heizöl oder Erdgas teurer, steigt kurz darauf auch der Strompreis. Dass war die letzten Jahre so zu beobachten und wird auch zukünftig so sein. Steigt der Strompreis, so steigt auch die Rückspeisevergütung für den Dachs. Durch diesen „Wirtschaftkreislauf“ werden durch höhere „Einkünfte“ aus der Stromproduktion die höheren „Ausgaben“ auf der Brennstoffseite ausgeglichen.

Muss ich Gewerbe anmelden bzw. wie wird steuerlich gehandelt?

Diese Möglichkeit besteht, allerdings sollten Sie hier mit Ihrem Steuerberater sprechen. Wenn eine gewerbliche Nutzung vorliegt, sollte die Anschaffung (Finanzierung oder Leasing?) und der Betrieb mit dem Steuerberater besprochen werden.

Was passiert in einer KWK-Anlage? Wie funktioniert ein BHKW?

Wie bei einem Auto auch, arbeitet die KWK-Anlage mit einem Verbrennungsmotor. Mit der Abwärme, die bei einem Auto normalerweise über einen Kühler vernichtet wird, beheizt das BHKW Ihr Haus. Dort wo sich bei einem Auto die Räder befinden, ist beim BHKW ein Generator installiert. Den dort erzeugten Strom nutzen Sie zum Teil selbst und der übrige Strom wird an Ihren Stromversorger verkauft.

Mit welchen Brennstoffen läuft eine KWK-Anlage?

Mit Bio-, Erd- und Flüssiggas, sowie mit Heizöl oder RME.

Wie laut ist ein BHKW?

Ein BHKW ist im normalfall nicht lauter wie normaler Gebläsebrenner. Am besten kann man sich ein Urteil bilden, wenn man eine KWK-Anlage „live“ erlebt hat.

Brauche ich noch einen Kamin?

Da das BHKW Abgase produziert, müssen diese auch abgeführt werden. Dies kann in vielen Fällen über Ihren bestehenden Kamin erfolgen. Es bestehen allerdings auch noch eine Reihe von anderen Alternativen.

Muss mein Kamin saniert werden?

Ob eine Kaminsanierung notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab: z. B. wie hoch der bestehende Kamin ist und welchen Durchmesser er hat. Entscheiden Sie sich für  Brennwerttechnik, wird in Ihrem Kamin ein Kunststoffrohr eingezogen.

Kommt der Kaminkehrer noch?

Bei einem BHKW wird regelmäßig eine Überprüfung der Abgaswege einschließlich einer CO-Messung durchgeführt. Nach momentan gültiger Kehr- und Überprüfungs- Ordnung ist bei flüssigen Brennstoffen eine jährliche Prüfung gefordert, bei gasförmigen Brennstoffen mit denen das BHKW betrieben wird, eine zwei- Jährige Überprüfung nötig.

Muss ich die Wärme des BHKW im Sommer vernichten? Habe ich im Sommer keinen Strom?

Das BHKW wird, wie eine Heizung auch, durch den Wärmebedarf gesteuert. Das kann heißen, dass das BHKW im Sommer durchaus einmal weniger läuft. Während den Stunden, in welchen Ihre KWK-Anlage nicht läuft, werden Sie mit Strom aus dem öffentlichen Stromnetz versorgt.

Ist ein BHKW sehr störanfällig?

Das ist wie bei Ihrem Auto. Obwohl der Motor speziell für diesen Zweck entwickelt wurde, ist nicht auszuschließen, dass auch mal etwas kaputt gehen kann. Im Extremfall könnte auch ein Austausch des Motors notwendig sein. Da KWK-Anlagen aber kein Wegwerfprodukt sind und wie ein schweizer Uhrwerk Stück für Stück zerlegbar sind, können defekte Teile demontiert und wieder aufgearbeitet werden und kommen anschließend wieder zum Einsatz.

Muss das BHKW gewartet werden?

Ein BHKW muss regelmäßig von geschultem Personal gewartet werden. Das KWKCenter Neumann bietet Ihnen ausschließlich Fachpersonal mit der höchst möglichen Qualifikation an. – Goldkarten Besitzer sowie KWKExpert.